Blog
November 22, 2024

Kunst

Immer wieder einfach gut: ein Wochenende in Paris, natürlich mit viel Kunst – und erstmals auf zwei Rädern


Featured image for “Immer wieder einfach gut: ein Wochenende in Paris, natürlich mit viel Kunst – und erstmals auf zwei Rädern”

Nach wie vor ist Paris für mich ein Ort, der mir einfach gute Laune macht. Und manchmal brauchen wir alle ja mal einen kleinen Energie-Kick, so erschien mir ein knackiges Wochenende im Oktober perfekt, um in das letzte Viertel des Jahres zu starten. Ab Dezember gibt es dann sogar auch einen Direktzug Berlin – Paris, sehr gute Aussichten! Niemals wiederum hätte ich aber gedacht, dass in Paris mein Fortbewegungsmittel Nummer eins das E-Bike werden könnte, aber genauso war’s.

Ich hatte mich bzw. uns wieder im Marais einquartiert. Ich liebe es, wenn ich auch in der Fremde schon kleine Rituale habe, eine Bar, die ich besonders gerne besuche, selbst wenn sie total unspektakulär ist, ein kleines Museum, in dem ich mal eben vorbeischaue, auch wenn vielleicht keine Sonderschau läuft, einfach nur deshalb, weil die Atmosphäre schön ist. Neu wiederum war die Unterkunft in einem Hotel statt in einem Apartment. Angesichts der Kürze der Zeit erschien mir das aber entspannter, frisch eröffnet hatte es gerade – das „Boudoir des Muses“ – und ja, der Name ist Programm. Als ich auf Insta immer mal wieder schaute, ob die Bauarbeiten tatsächlich abgeschlossen werden, bis wir kommen, war ich dann doch sehr erleichtert, dass dieses ehemalige Theater in der Rue des Saintonge wahrscheinlich rechtzeitig fertig wurde, wenngleich das Interieur von Post zu Post mehr an ein wahres Boudoir erinnerte. Aber das Pseudo-Bordell ist perfekt gelegen, um von hier aus zu Fuß erst einmal das Quartier zu erkunden.

Und stolz war ich schon fast ein bisschen, dass ich meinem Begleiter quasi den Weg weisen konnte, zuerst zu einem kleinen Chèvre chaud und einem ersten Glas in die Bar Le Barbouille auf der Rue de Bretagne, von dort aus – wie könnte es anders sein – auf einen kurzen Besuch ins Musée Picasso, in dem tatsächlich „nur“ die ständige Ausstellung zu sehen war. Dafür gab es für mich ein besonderes Schmankerl, denn dieses Mal gab es dort Dora Maars Portraits in Hülle und Fülle zu sehen, dazu superschöne Fensterblicke auf den sonnigen Park und ein wie immer sehr gut bestückter Museums-Shop.

Ich hatte vorher gelesen, dass die kleine, aber feine Galerie Pauline Pavec ebenfalls im Marais Bilder von Dora Maar und ihrer Freundin Jaqueline Lamba ausgestellt hatte, also begaben wir uns gleich auf die Suche nach diesem Ort. Und das sind gefühlt immer die Highlights am Wegesrand, klingeln musste ich, um in den begrünten Innenhof zu gelangen, in dem diese Galerie in einer Art Remise eingerichtet ist. Die netten Mitarbeiterinnen verwiesen auch auf eine weitere Schau auf der Rive Gauche, ich war absolut im Element, vor allem als dann noch auf der Ecke ein Platz an der Sonne auf der Terrasse der Bar Le Saint-Gervais in der Rue Vieille du Temple frei wurde. Ein perfekter Spot, um von hier aus das rege Treiben zu studieren und auch im Anschluss in den schönen kleinen Shops zu stöbern. Mit Blick auf die vielen passierenden Biker kam dort der Gedanke auf, am nächsten Tag, an dem der Radius erweitert werden würde, auf das Fahrrad umzusteigen.

Und genauso war’s, nach einem Petit Déjeuner im Café Charlot ging es aufs Bike, zunächst auf ein recht teures Lime, sehr viel mehr zu empfehlen aber ist die Velib-App, allerdings kann es vor allem sonntags hier und da etwas stressig werden, diese Räder an den dafür vorgesehenen Stationen wieder loszuwerden. Unser erstes Ziel: das Centre Pompidou. Zuletzt war ich in Paris, als aufgrund der pandemischen Beschränkungen für alle Ausstellungen Time-Slots online vergeben wurden, die ich mir alle schon vorab in Berlin gesichert hatte. Dieses Mal war ich tiefenentspannt, mag es ohnehin nie allzu gerne, mich zeitlich festzulegen. Als ich dann doch mal im Hotel am Freitag schaute, wie die Auslastung bei der Surrealismus-Ausstellung im Centre Pompidou aussieht, war ich entsprechend irritiert. Nichts ging mehr. Ok, dann vielleicht vor Ort, immer wieder ist’s allerdings schön zu sehen, wie viele kunstbegeisterte Menschen sich vor diesem Gebäude schlängeln. Für den Moment waren es mir dann aber doch zu viele, es konnte definitiv keine Sonderlocke gedreht werden, daher gab es für mich „nur“ ein Ticket für den Besuch der ständigen Ausstellung, die ich aber in dieser Intensität noch nie besucht hatte. Daher ein absoluter Tipp – gleichzeitig aber verknüpft mit der Empfehlung, Billetts für aktuelle Ausstellungen im Centre Pompidou unbedingt vorab online zu buchen. Das wird übrigens Ende 2025 bis 2030 (!) für eine umfassende Sanierung geschlossen, daher war es doppelt gut, noch mal hier gewesen zu sein.

Und genauso ging es mir, als ich mich durch die durchsichtigen Röhren mit den Rolltreppen auf die vierte Etage zubewegte, letztlich doch enttäuscht, kein Ticket für die Surrealisten ergattert zu haben, und dann wieder einmal geflashed von dem Ausblick über die Stadt. In der Ferne auf dem Hügel von Montmartre die Sacre Coeur, dazu die Schornsteine auf den Dächern, die wie umgestülpte Ton-Blumentöpfe aussehen. Für mich mindestens genauso ein Markenzeichen von Paris wie der Eiffel-Turm, der natürlich auch zu sehen war.

Ich war zunächst bei Matisse, weil er einfach immer Spaß macht, streifte kurz Chagall, der ungeachtet dessen Farbenpracht noch nie zu meinen Lieblingskünstlern zählte, ganz anders als Ernst Kirchner, der mich regelmäßig sofort abholt. Aber tatsächlich war mein „Herzöffner“, wie es im Yoga so schön heißt, der Bauhaus-Raum mit Möbeldesign von Marcel Breuer und Bildern von Paul Klee, im Hintergrund lief ein abstrakter Bauhaus-Film in Schwarz-Weiß. Es mag albern klingen, aber tatsächlich erwischte mich so etwas wie Stolz auf unsere Bauhäusler in Weimar und Dessau, immer wieder ist es für mich unfassbar, wie kurz diese innovative Schule nur geöffnet war und wie nachhaltig sie das internationale Design bis heute geprägt hat. Definitiv Stoff für einen eigenen Beitrag, zumal ich mich schon lange mit dem Thema „Frauen am Bauhaus“ beschäftige.

immer wieder einfach großartig: das Bauhaus

Ich schlenderte weiter und hatte noch mal das Gefühl einer Wiederbegegnung, schon in meiner allerersten studentischen Butze in Berlin hing jahrelang ein Poster von Anita Berber, gemalt von Otto Dix, meine alten Freunde erinnern sich noch heute daran. Nun war es im Centre Pompidou das Portrait der Journalistin Sylvia von Harden, das ein Déjà-vu bei mir auslöste. Ein ganzer Raum der Neuen Sachlichkeit gewidmet, großartig. Ich könnte unzählige Werke hier nun erwähnen, Max Beckmann, Christian Schad, die 20er Jahre in Berlin in Paris. Dann – als extremer Themenwechsel – im großen Durchgang der Schwenk zu Andy Warhols Star-Serie von Liz Taylor im Schwarz-weiß-Siebdruck, für mich einfach immer ganz groß. Klar, man könnte jetzt sagen, 1000 Mal gesehen, but so what! An mancher Kunst kann ich mich nicht sattsehen oder -hören, „Disneyfication“ hin oder her, so liebe ich auch nach wie vor Vivaldis Vier Jahreszeiten, selbst wenn sie gefühlt in jedem zweiten Hotel-Aufzug laufen.

Berlin in Paris
Bereits vor zwei Jahren im Pompidou gesehen, aber jetzt erst im einzigartigen „Bücherbogen“ am Berliner Savignyplatz den Katalog erstanden

Das Wunderbare an Paris auch im Herbst ist wiederum, dass das Leben unter den Markisen der Cafés auch bei Regen nicht aufzuhören scheint. So gab es für uns nach der vielen Kunst unter einer solchen Markise erst einmal einen kleinen Snack im Café Rambuteau um die Ecke des Centre Pompidou, bevor wir uns in die Fondation Giacometti auf das andere Seine-Ufer begaben. Dieser Ort steht schon sehr lange auf meiner Agenda, inzwischen regnete es, ich hatte einen Time-Slot dann doch zur Sicherheit gebucht, daher war Eile geboten. Ein Taxi brachte uns in die Rue Victor Schoelcher, und irgendetwas „klingelte“ in mir, als ich dem Taxifahrer die Adresse nannte. Und tatsächlich: In der Hausnummer 11 wohnte Simone de Beauvoir von 1955 bis zu ihrem Tod im Jahr 1986. Eines meiner absoluten Role-Models, sie begleitet mich mit ihren Schriften gefühlt schon mein ganzes Leben lang. Wie so viele Frauen meiner Generation hatte ich de Beauvoirs Tagebücher verschlungen, beginnend mit den „Memoiren einer Tochter aus gutem Hause“. Nun stehe ich also unvermutet vor ihrem Haus, bei meinem letzten Paris-Besuch stand ich andächtig an ihrem Grab auf dem Cimetière Montparnasse, darauf schaute sie von dem Fenster ihrer Wohnung aus. Ich muss an Bertolt Brechts Arbeitszimmer in der Berliner Chausseestraße mit Blick in den Dorotheenstädtischen Friedhof zu Lebzeiten denken. Simones Wohnort wiederum wirkt wie ein Atelierhaus, fast „bauhausig“ dazu, an der Fassade ist eine Gedenktafel für die Philosophin und Autorin des bahnbrechenden Werks der Frauenbewegung – „Das zweite Geschlecht“ – angebracht.

Aber weiter geht’s, denn die kleine Führung in der Fondation Giacometti ist bereits in vollem Gang, als wir das Art-Deco-Gebäude betreten. Ich war der Meinung, nur mit der Führung gelangt man in das Atelier des Tessiner Bildhauers, aber tatsächlich war ich nicht gut informiert, denn im schmalen Eingangsbereich des Hauses ist – hinter einer Glasscheibe – das Atelier lediglich nachgestellt worden. Das reale Atelier befand sich zu keiner Zeit in dieser eleganten Straße, sondern in der Rue Hippolyte Maindron, er zog dort 1926 in ein winziges „Loch“, so schrieb der 25-jährige Alberto an seine Eltern, und verließ es nicht mehr bis zu seinem Tod im Jahr 1966. Es ist eine einfache 1-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss mit einem Waschtisch als „einzigem Komfort“ und einer meistens Tag und Nacht leuchtenden einfachen Glühbirne an der Decke. Auch mit seiner Heirat und seinem späteren Ruhm wird sich dieser auf das Einfachste reduzierte, asketische Lebens- und Arbeitsstil nicht ändern, so heißt es. Betrachtet man vor allem die Miniaturen der Figuren, so ist gerade diese Reduktion auf das Wesentliche das, was in der besonderen Zartheit berührt. Giacometti wiederum ist von der Arbeit an dem Kopf, den er als das Wichtigste überhaupt bezeichnet, beinahe besessen. Der Perfektionierung des Kopfes wird er sich jahrelang widmen und dabei zahlreiche Zigaretten rauchen, zufrieden wird er mit der Darstellung auch dann nicht sein, als er bereits in New York und auf der Biennale in Venedig ausgestellt wird und zu internationalem Ruhm gelangt ist.

Das nachgestellte Atelier im Entree der Fondation, das tatsächliche ist längst abgerissen

In zahlreichen Fotografien von Brassai ist Giacomettis einstiges Studio festgehalten worden, hier lebte und arbeitete der Künstler mit einer beinah manischen Intensität an seinen Skulpturen, die fast nie seinen Ansprüchen genügten. Ein filmisches Portrait, das 2015 entstand, gibt dazu viel Aufschluss, ich habe es erst im Anschluss an meinen Besuch in der Fundation auf YouTube gesehen und kann es nur empfehlen: Alberto Giacometti – Meister des Blicks“. Erst im vergangenen Jahr konnte man im Kino wiederum den Film „Die Giacomettis“ sehen, ich habe ihn verpasst, man kann ihn aktuell aber streamen.

Die Besucherliste des eigentlichen Ateliers Giacomettis liest sich wie das „Who is Who“ der damaligen Pariser Avantgarde, er war 1934 zusammen mit Paul Eluard André Bretons Trauzeuge, als dieser Jaqueline Lamba heiratete. Von Man Ray ließ sich Giacometti gerne portraitieren, wahrscheinlich war er es, der ihn mit dem Kreis der Surrealisten bekannt machte. Breton sah in Alberto auch rasch „den“ Bildhauer der Surrealisten, doch er ließ sich zu keiner Zeit von einer künstlerischen Strömung nachhaltig vereinnahmen, wobei er selbst sagte, dass er die surrealistische Bewegung für die interessanteste und innovativste Kunstrichtung jener Ära hielt.

Ich muss gestehen, dass ich erstaunt war, als ich dieses wunderschöne, ca. 350 qm große Stadthaus betrat, denn tatsächlich verband ich Giacomettis Schaffen immer mit den berühmten Bildern dieses Ateliers, in dem es mit dem festgetretenen Lehmboden und den vielen Werkzeugen eher aussah wie in einer unaufgeräumten Autowerkstatt als in einem Museum. Über eine schmale Treppe gelangt man in die oberen Etagen des prachtvollen Hauses, das ganz besondere Lichtverhältnisse hat, die berühmten, schmalen Skulpturen, die zu absoluten Ikonen geworden sind, scheinen fast zu leuchten. Ihnen so nahe begegnen zu können, die Besucherzahl ist auf 40 Personen beschränkt, weshalb der Rundgang schon fast einen intimen Charakter bekommt, – all das ist schon sehr besonders. Eine schöne holzgetäfelte Bibliothek mit zahlreichen Werken über Giacometti schließt sich an den oberen Ausstellungsraum an, das nächste Mal werde ich hier sicherlich mehr Zeit zum Schmökern oder Blättern einplanen.

An dieser Stelle könnte ich nun noch über den abendlichen Schmaus im Marais berichten, für mich gab’s ein paar frische Austern und mein obligatorisches, allerdings ziemlich mausiges Steak frites, während es in der typischen Pariser Brasserie eher schwer war, etwas richtig Gutes für meinen vegetarischen Begleiter zu finden. Auch von der Suche nach der perfekten weiten Jeans, die ich mit bewundernden Blick an den lässigen Pariserinnen sah, könnte ich erzählen, fündig geworden bin ich übrigens bei „Sézane“ in der malerischen Rue des Blancs Manteaux, doch ich rutsche weiter in den nächsten Tag mit einem für uns beide wirklichen Highlight.

Auf das Rad sind wir wieder gehopst und flitzten durch die noch morgendlich-leere Sonntags-Stadt zum Musée d’Orangerie, denn hier hat die Berliner Sammlung Berggruen einen Interims-Ort gefunden, da das Berliner Haus – der Stüler-Bau gegenüber dem Schloss Charlottenburg – nun in typischer Berliner Manier sehr lange rundum-saniert wird. Und wieder geht an dieser Stelle meine Weisung raus: Tickets unbedingt vorher online kaufen, denn es lohnt sich so sehr, diese Schau zu sehen!

Hatte ich schon vorher geschrieben, dass es im Centre Pompidou für mich wie ein Wiedersehen mit alten Freunden war, so trifft dies hier einmal mehr zu, denn dieser Sonntagmittag war wie eine Zusammenkunft der Künstler, deren Werke wir zum Teil auch in Einzelschau in Paris gesehen hatten.

Dazu der Bezug zu diesem visionären Kunsthändler und -sammler, der 1914 in Berlin geboren wurde und sein Leben der klassischen Moderne gewidmet hat. Nach seiner Vertreibung aus Deutschland im Jahr 1936 lebte und arbeitete er in den USA, wo er 1940 in Chicago von einem deutschen Emigranten sein erstes Bild für 100 Dollar kaufte: ein Aquarell von Paul Klee mit dem Titel: „Perspektiv-Spuk“ („Fanstasmagorie perspektive“). Dieses begleitete ihn Jahrzehnte und begründete seine besondere Treue zu dem Künstler, dessen Förderer er wurde, ohne ihm jemals persönlich begegnet zu sein. Berggruen bezeichnet Paul Klee als seinen Lieblingskünstler, seine Autobiografie trägt als Titel sogar den Namen eines Bildes des Malers: „Hauptwege und Nebenwege“.

Nach Stationen in Japan, China und Venedig ist die Sammlung Berggruen mit Paris an ihren idealen Ursprungsort zurückgekehrt, 1947 etabliert Berggruen hier seine erste Galerie, 30 Jahre wird „Bergruen & Cie.“ ihren Sitz in der Rue de L’Université haben. Eine besondere Nähe entstand zu Picasso, dessen Druckgrafiken er exklusiv vermarkten durfte. Er wird der Erste sein, der das Spätwerk von Matisse – die abstrakten „papier découpé“, oftmals in herrlichem Meerblau – in seiner Grandiosität erkennt und eine erste Ausstellung organisiert. Die Künstler, die Berggruen sammelt, haben weitgehend in Paris gelebt und die dortige Kunstszene nachhaltig geprägt.

Insgesamt 80 Werke von Picasso, Klee, Matisse, Giacometti und (wenige von) Cézanne sind im Untergeschoss des Musée d’Orangerie noch bis Ende Januar 2025 zu sehen. Meine Favoriten waren auf jeden Fall die Werke Klees, als Picasso-Fan habe ich mich ja schon nachhaltig geoutet. Besonders in Erinnerung bleibt mir auch das Bild der blauen scherenschnittartigen blauen Frau von Matisse, das im dunklen Rahmen auf eine rote Wand gehängt ist und in diesem Kontrast geradewegs zu leuchten schien. Auf rotem Hintergrund wurden dann auch die zahlreichen Kataloge der Galerie Berggruen & Cie. am Ende der Ausstellung präsentiert, viele davon haben die Künstler, denen die jeweilige Schau gewidmet war, selbst gestaltet, ein Augenschmaus zum Schluss. Natürlich besuchten wir dann auch noch rasch Monets Seerosen-Teich in der ersten Etage, der All-time-Magnet dieses Museums. Für mich war es das zweite Mal, dass ich diese monumentalen Werke sah, natürlich ein „Must-see“ für alle kunstbegeisterten Paris-Besucher, für uns war es nur eine kurze, aber genussvolle Stippvisite, hatten wir uns doch recht lange bei Berggruen aufgehalten.

Natürlich haben wir noch einen Stopp im Shop eingelegt, erstaunlich leicht ist der wirklich schön gestaltete Katalog, den es auf Englisch und Französisch zu kaufen gibt, daher passte er auch gerade noch in mein Handgepäck. Nach einem schönen Spaziergang durch den Jardin du Tuileries flitzten wir auf den Bikes zurück ins Marais, das auch sonntags mit offenen Geschäften extrem trubelig ist. Ein perfektes Wochenende ging hier mit einem letzten Glas in der Bar Le Barbouille zu Ende. Ich bin sicher, einen solchen Trip auch im nächsten Jahr einzuplanen, denn Paris wirkt auf mich immer wie ein garantierter Stimmungsaufheller, jetzt kann der doch oft herausfordernde Berliner Winter kommen.

PS: Und was natürlich nie fehlen darf, das sind zum Schluss noch ein paar Buch-Tipps, gerne präsentiert auf meiner Berliner „stillen Treppe“ – eigentlich frevelhaft, Simone de Beauvoir und Alice Schwarzer zusammen mit Hemingway zu präsentieren, aber die Mischung macht’s doch immer, wie ich finde:

Folge mir auf Instagram, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.

jetzt folgen
Image

Hallo, ich bin Susanne


wie schön, dass Du hier bist.
Ich freue mich auf Dein Feedback auf Insta oder auch via Mail.

Kontakt


susanne@sanschek.berlin